News 2011

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Neustrukturierungen im dritten Quartal

 

Gesamtleistung in den ersten neun Monaten bei 24,9 Mio. €

Trennung von der Value & Risk AG

Aufbau neuer Geschäftsbereiche


München, 18. November 2011 – Die im General Standard der Deutschen Börse gelistete NorCom Information Technology AG (NorCom) erzielte in den ersten neun Monaten 2011 eine Gesamtleistung von 24,9 Mio. €. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) lag bei 0,3 Mio. €.

 

in Mio. € 01.01. -30.09.11 01.01. -30.09.10 01.01. -30.09.10
    Bereinigte Zahlen 2010 Veröffentlichte Zahlen 2010
Gesamtleistung 24,9 25,1 27,5
EBIT    0,3 0,4 0,2



Aufgrund der Aufspaltung der Beteiligung Value & Risk AG (siehe adhoc vom 06.09.2011) werden zur Vergleichbarkeit bereinigte Vorjahreszahlen ausgewiesen.

Nach der Aufspaltung verbleibt der ehemalige Bereich RIVA der Value & Risk AG (V&R) im Konzern. An dieser GmbH, die künftig unter dem Namen RiValue operieren wird, ist NorCom zu 85 Prozent beteiligt.
 


„Der Negativbeitrag der V&R zum Konzernergebnis war in den letzten Jahren teilweise immens – einige „Nachwehen“ aus dieser Beteiligung stecken auch noch in den diesjährigen Zahlen“, kommentiert Viggo Nordbakk, Vorstandsvorsitzender der NorCom IT AG, die Zahlen.

„Dass wir im Jahresvergleich eine nahezu konstante Entwicklung ausweisen ist kein Grund für Euphorie – wichtiger als die punktuelle Betrachtung der Quartalszahlen ist für uns jedoch, dass wir nun ohne den Verlustträger weitermachen können.“



Ausblick

In den letzten Wochen des Jahres 2011 liegt der Fokus weiter auf dem Auf- und Ausbau der neuen Geschäftsfelder Digital Ambient Media und Corporate Social Media / Interactive TV. Hierfür wurde im dritten Quartal eine neue Geschäftsunit mit Personal aufgebaut.

„In diesen beiden wachstumstarken Bereichen ergeben sich neue Einsatzmöglichkeiten für unsere Softwareprodukte – eine Fortführung unserer Vertikalisierungsstrategie“, erläutert Nordbakk.
 

 
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Artikel im Eclipse Magazin 06/11

 

NorCom-Mitarbeiter Rainer Ruppersberg hat einen Artikel zur "Portierung einer Swing Anwendung nach Eclipse RCP/RAP" veröffentlicht.

Am Beispiel eines Log Viewer Dämons wird gezeigt, wie eine solche lokale Anwendung  mittels Equinox remotefähig gemacht werden kann – und damit beim Kunden einsetzbar wird.


 

Link zum Eclipse Magazin

 
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Artikel im Objektspektrum 06/2011

 

Softwaretesten erlebt derzeit ein starkes Interesse aus der Industrie und Forschung. Besonders innovative Themen wie Modellbasiertes Testen bekommen immer mehr Zuspruch bei Kunden in unterschiedlichen Branchen. Am Anfang stellt sich aber immer die Frage nach dem Bedarf und dem Return-On-Investment (ROI) dieser Testtechnik.

 

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Objektspektrum ist ein Artikel erschienen, welcher die bisherigen Erfahrungen der Industrie bezogen auf das Thema ROI des Modellbasierten Testens zusammenfasst. Bei der Entstehung des Artikels „Modellbasiertes Testen: Hype oder Realität?“ hat der Bereich Consulting der NorCom mitgewirkt.


Haben Sie von dem Thema Modellbasiertes Testen bereits gehört und sind der Meinung es könnte ein Mehrwert für Ihre Softwaretests darstellen?

Oder möchten Sie über diese Technologie und dessen ROI mehr erfahren?

 

Wir beraten Sie gern zu diesem faszinierenden Thema!

 

Unser Ansprechpartner Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. steht Ihnen zu Verfügung.


Link zum Objektspektrum

Link zu „Modellbasiertes Testen: Hype oder Realität?“

 

 
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Was steckt wirklich hinter dem „Bundestrojaner“?

Von Horst Ramstöck

Der so genannte Bundestrojaner ist bereits seit Jahren heftiger Kritik ausgesetzt. Diese vom Staat eingesetzten trojanischen Pferde geraten auf die PCs ahnungsloser Nutzer. Aktueller Anlass für die Besorgnis sind Medienberichte, die aufdecken, dass einer nicht näher genannten Person bei einer Kontrolle ein „Trojaner“ untergeschoben wurde. Die Rechtskonformität dieses Vorgehens ist sehr umstritten. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Der Chaos Computer Club, der eine neue Version des Trojaners untersucht hat, bleibt bei seinem Fazit: Auch diese Versionen der Software widersprechen geltendem Recht.


Viele Bürger stellen sich daher die Fragen: Was für Risiken birgt die Nutzung einer Spionagesoftware durch unseren Staat? Ist es wichtig sich über die Ausspähung von privaten Informationen Gedanken zu machen?


Dem Chaos Computer Club (CCC) wurden von verschieden Seiten Festplatten mit dem Trojaner zur Verfügung gestellt. Diese Spionagesoftware wurde daraufhin von Mitgliedern des CCC analysiert. Die Auswertung ist nach Angabe des Chaos Computer Clubs mehr als bedenklich.

Im Jahre 2007 wurde auf „Heise.de“ ein Artikel veröffentlicht, in dem der erste offizielle Name für den Trojaner bekanntgegeben wurde. Offizielle Stellen bezeichnen die Software als „Remote Forensic Software “. Der Name ist erheblich treffender als der des „Bundestrojaners“, da er auf die ferngesteuerte systematische Analyse des PC’s hindeutet. Die neue offizielle Bezeichnung „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“ erscheint in Verbindung mit den Ergebnissen des Chaos Computer Club deshalb eher als Verharmlosung.

Die Ergebnisse zeigten auf, dass der Trojaner nicht nur die Internettelefonie mitschneiden konnte, sondern erheblich mehr. Bei dem Trojaner soll es möglich sein, weitere Software nachzuladen um auf diese Weise zusätzliche Funktionen nutzen zu können. Dabei wäre dann nicht nur das Lesen und Durchsuchen von Dateien möglich, sondern auch eine Manipulation von Dateien und das Schreiben von Daten auf die Festplatte. Das Mikrofon kann ferngesteuert und somit als Ohr innerhalb der Räumlichkeiten des zu Überwachenden eingesetzt werden. Falls dieses nicht ausreicht, bietet die Software auch die Möglichkeit weitere Module nachzuladen, um eventuell die Webcam an dem Rechner zu aktivieren. Webcams sind mittlerweile bei den meisten Laptops Standard. Dies kann nicht nur private, sondern auch intime Einblicke gewähren. Beispielsweise könnte somit der Raum, in dem sich der Rechner befindet, komplett überwacht werden.

Das Bundesverfassungsgericht spricht im Zusammenhang mit dem Lauschangriff vom „Kernbereich privater Lebensgestaltung“. „Ob ein Sachverhalt dem unantastbaren Kernbereich zuzuordnen ist, hängt davon ab, ob er nach seinem Inhalt höchstpersönlichen Charakters ist, also auch in welcher Art und Intensität er aus sich heraus die Sphäre anderer oder Belange der Gemeinschaft berührt“.  Dabei wird auf den Inhalt der Kommunikation Bezug genommen. Wenn es sich um „Äußerungen innerster Gefühle“ oder „Ausdrucksformen der Sexualität“ handelt, kann man davon ausgehen, dass der Sachverhalt dem unantastbaren Kernbereich zuzuordnen ist. Wie will man jedoch sicherstellen, dass ein derartig verwanzter PC nicht Daten aus diesem Bereich mitschneidet?

Wenn dieser Kernbereich nicht respektiert wird, verstößt das zwar gegen geltendes Recht, jedoch ist die Frage des Verwertungsverbotes daraus gewonnener Beweise nicht einfach zu beantworten. Die Literatur zu diesem Thema ist sehr komplex und stellt meist auf die Betrachtung des Einzelfalles ab. Eine Verbesserung der Gesetzgebung anhand des vom Verfassungsgericht gegebenen Rahmens ist dringend von Nöten. Die andauernde Diskussion um die Zulässigkeit des großen Lauschangriffs ist dem Vertrauen der Bevölkerung in unsere Staatsorgane nicht dienlich. Es führt viel mehr zu einer immer größeren Sorge um die eigene Privatsphäre, was in Zeiten von Facebook und Co. schon fast etwas schizophren ist. Dass Personen, die ihre intimsten Gedanken auf eine öffentliche Plattform stellen und sich dann um staatliche Überwachung Gedanken machen, ist etwas verwunderlich. Dass Sorge um die Integrität der Privatsphäre besteht, kann man sehr schön auf Plattformen wie YouTube sehen. Seit der Veröffentlichung durch den CCC sind zu diesem Thema etliche Beiträge eingegangen.


Der Einsatz einer derartigen Software ist als extrem bedenklich anzusehen. Da die Nutzer der „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“ die Macht besitzen auch auf dem Fremdsystem zu schreiben, ist eine einwandfreie Zuordnung der Spuren auf dem System extrem schwierig bis unmöglich. Die möglichen Szenarien kann sich jeder selbst ausmalen. Nur weil etwas extrem moralisch verwerflich ist, heißt das noch lange nicht, dass es früher oder später nicht auch einmal getan wird. Die Aussagekraft von gefundenen digitalen Beweisen wird dann mehr als fragwürdig.


Welche Bedeutung die mögliche Manipulation von Beweisen hat, muss jeder für sich selbst beantworten. Alleine die Möglichkeit dazu, ist eine Machtposition die kein Organ jemals besitzen sollte. Ein Sprichwort sagt: „Macht korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert - Absolut“. Der Einsatz und der Umfang von Überwachungsmöglichkeiten mit Hilfe eines übernommenen PC’s sind enorm. In wie weit man davon erschreckt ist, muss auch jeder für sich selbst beantworten. Wenn man erschreckt ist, sollte man sich aber auch überlegen wie viele private Informationen man freiwillig im Netz verteilt. Facebook, Google+, Xing und Co. bieten eine Informationsquelle für jedermann, und dazu brauchen unsere Staatsorgane keinen Bundestrojaner. Derartige Informationen liefern wir ihnen frei Haus.
 

 
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Modellbasiertes Testen (MBT)

 

Testen von Software ist ein altes und meist nicht gerade beliebtes Thema. Es gibt aber - neben Standardthemen wie Testdesign, Testautomatisierung, Testmanagement, Testprozessoptimierung etc. - auch innovative Ansätze, die für Entwickler, Tester und Projektmanager interessant sind.

Das sog. modellbasierte Testen (kurz MBT), also die automatische Generierung von Tests aus Modellen, ist ein solcher Ansatz.

 

MBT hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt und ist von einem reinen Forschungsthema zur industriellen Praxis geworden!

 

Viele der bekannten Test-Veranstaltungen weltweit haben sich dem Thema gewidmet. Allerdings gab es bisher keine reine Anwenderkonferenz, die ausschließlich über die praktischen Erfahrungen berichten würde.

Die Antwort auf diese Lücke wurde mit der First International Model-Based Testing User Conferencegeschlossen. Die Konferenz fand von 18 bis zum 20. Oktober in Berlin statt. Neben zahlreichen Anwenderberichten gab es mehrere Tutorials und vier Keynotes.

 


Die NorCom AG hat den Bedarf für innovative Test-Themen wie das MBT bereits in der Vergangenheit erkannt.

 

Wir nahmen als Teil des Programmkomitees aktiv an dieser Veranstaltung teil. Somit hatten wir die Gelegenheit die Qualität der eingereichten Beiträge anhand der eigenen Expertise zu beurteilen.

Am ersten Tag der Konferenz, dem 18.10 moderierten wir die Session über das Thema "Enterprise and Cloud" .

 

Wir würden uns freuen mit Ihnen über innovative Test-Ansätze auch außerhalb dieser Konferenz zu diskutieren!



Bei Fragen rund um das Thema Softwaretesten und MBT steht Ihnen unser Ansprechpartner Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu Verfügung.
 

 

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