NorCom Information Technology AG: Kommentierung der Jahreszahlen 2017 und ersten Quartalszahlen 2018

27.04.2018


Die NorCom Information Technology AG erzielt nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 eine Gesamtleistung von 13,7 Mio. Euro (Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) und ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss liegt bei 2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro).
 
Hauptverantwortlich für die Umsatzverminderung waren die neu geschlossenen Verträge mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), die ein geringeres Volumen als die bisherigen aufweisen. Dieser Effekt trat ab dem zweiten Halbjahr 2017 vollumfänglich ein. Im dritten und vierten Quartal entstand zusätzlich großer Aufwand in der Finalisierung der Produkte sowie bei der Integration beim Kunden. Die intensive Entwicklungsarbeit, zum Teil in Eigenleistung, war jedoch notwendig, um den Produkten DaSense und EAGLE zur finalen Marktreife zur verhelfen, was bis Ende des Jahres erfolgreich gelang. Sowohl EAGLE als auch DaSense waren damit bereit zum großflächigen Rollout bei den jeweiligen Kunden.
 
In das neue Geschäftsjahr ist die an der Deutschen Börse gelistete NorCom Information Technology AG (ISIN DE000A12UP37, General Standard) solide gestartet. Zwar weist die Gesellschaft eine im Jahresvergleich geringere Gesamtleistung von 3,6 Mio. Euro als im Vorjahr auf (2017: 4,1 Mio. Euro). Berücksichtigt man hier den Umsatzrückgang aus dem BA-Auftrag, der sich im Vergleichsquartal mit etwa 1 Mio. Euro niederschlägt, ergibt sich jedoch ein positiver Umsatzbeitrag aus dem Big Data Geschäft mit etwa 0,5 Mio. Euro. Im Vergleich zum vierten Quartal 2017, im dem eine Gesamtleistung von 3,5 Mio. Euro erzielt wurde, zeigt das erste Quartal 2018 stabile Umsätze.
 
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) konnte dennoch auf 0,5 Mio. Euro gesteigert werden (2017: 0,4 Mio. Euro). Das gesteigerte EBITDA beruht auf der Umsatzerhöhung im Bereich Big Data Software. In diesem Geschäftsfeld können durch das Lizenzgeschäft höhere Margen als im Big Infrastructure Bereich erzielt werden. Die stärkere Gewichtung des Big Data Geschäfts sorgt für eine höhere Profitabilität und soll künftig noch intensiviert werden.  
 
Ausblick und Strategie
 
"Ziel für 2018 ist, am Ende eine im Jahresvergleich moderate Umsatzsteigerung zu erzielen. Die Umsätze aus dem öffentlichen Sektor werden auf dem derzeitigen Niveau bleiben, im Big Data Bereich erwarten wir Wachstum", kommentiert Viggo Nordbakk, Vorstandsvorsitzender der NorCom IT AG, den Ausblick auf das Jahr.
 
"Neben dem Asset Based Consulting, also der kundennahen Entwicklung und Erweiterung unseres Produktkerns, wollen wir, wie bereits 2017, auch in Eigenleistung unsere Produkte weiterentwickeln, um den Innovationvorsprung und die Qualität zu sichern", führt Nordbakk weiter aus.
Strategische Schwerpunkte setzt NorCom 2018 laut Nordbakk in den folgenden Bereichen: "Zum einen liegt der Fokus auf den Bestandskunden. Diese sollen optimal betreut werden, um eine erfolgreiche langfristige Kundenbeziehung etablieren zu können. Wir müssen uns insbesondere für die intensive operative Anwendung unserer Software beim Kunden einsetzen, damit unsere Produkte zu einem zentralen Werkzeug im Unternehmen werden können.
Zum anderen wollen wir strategische Partnerschaften aufbauen, die unser Wachstum fördern. Technologiepartner sollen auf unsere Produkte geschult werden, um mit ihnen arbeiten zu können und sie weiter zu verbreiten. Bis Ende des Jahres planen wir, mit einem weiteren innovativen Big Data Produkt an den Markt zu gehen. Begleitend wird der Personalaufbau in den Zukunftsbereichen von zentraler Bedeutung sein."

Der Geschäftsbericht 2017 ist ab dem 30. April 2018 unter https://www.norcom.de/finanzberichte abrufbar.  

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